Gegründet wurde Kyoto 794 vom Kaiser Kammu. Kyoto blieb die Hauptstadt Japans, bis Kaiser Meji sie 1868 nach Edo (Tokyo) verlegte. Die Stadt wurde mehrere Male von Erdbeben und Feuern zerstört.
Kyoto biete eine große Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Hier sollen einige vorgestellt werden.
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Der Gyoen-National-Garten (御苑) liegt im Zentrum von Kyoto. Er ist ca. 700x1300m² groß. 70% des Gebietes, mit Ausnahme des kaiserlichen Palastes sind öffentlich zugänglich. Es wird kein Eintritt verlangt. Hier wachsen ca. 50.000 Bäume.
Vor der Rekonstruktion in der Meiji-Ära war Gyoen ein Stadt für Adlige mit ca. 200 Häusern. 1869, als die Hauptstadt nach Tokio verlegt wurde, begann sich das Gebiet um den kaiserlichen Palast allmählich zu verschlechtern. Kaiser Meiji befahl darauf die Sanierung des Gartens.
Die Perspektive lässt die Größe des Gartens erahnen. Hier sind noch die Reste der alten Mauer zu sehen. Ebenfalls erhalten sind alle 9 Tore. Das Gebiet ist nur wenig besucht.
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Mit seinen 50.000 Bäumen isterscheint der Garten in einem gesunden Grün.
Vom diesem Garten aus ist das Daimonji zu sehen, das zum Obon-Festival angezündet wird. Es brennt ca. 15min.
In einer Ecke befindet sich ein kleiner Teich mit Schlidkröten, Koi und einem Pavillion.
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Hokanji (erbaut 589), auch Reiozan genannt, gehört zum Kenninji-Zweig der Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus. Shotoku Taishi baute diesen Tempel, nachdem es ihm im Traum von Nyoirin befohlen wurde. Von diesem Tempel, einst einer der sieben Engi-Tempel sind nur noch die fünfstöckige Yasaka-no-to-Pagode sowie die Taishido- und Yakushido-Strukturen erhalten geblieben.
Die hölzerne Pagode misst 6m im Quadrat und ist 46m hoch und ist ein Ausdruck der architektonischen Hochzeit der Hakuho-Periode. Die Pagode wurde mehrere Male durch Feuer zerstört und wieder aufgebaut. Das heutige Gebäude wurde von Ashikaga Yoshinori (義教足利) 1440 aufgebaut.
Im Gebäude stehen fünf Statuen, die Gochi Nyoraizo, welche Dainichi, Shaka, Ashuku, Hosho und Mida Buddhas darstellen.
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Shimogamo-jinja oder auch Kamomioya-jinja (賀茂御祖神社) ist einer der ältesten Schreine Kyotos und liegt am alten Tadasu-no-Mori-Wald (糺の森). Hier stehen noch einige Bäume aus dieser Zeit, welche wegen ihres Alters verehrt werden.
Der Eingang ist eher etwas unauffällig. 35° 2'21.25"N 135°46'15.75"E
Das westliche und das östliche Hauptgebäude gehören zum Nationalschatz und Weltkulturerbe. Eine Führung durch den Shrine ist absolut empfehelnswert (Fotoverbot).
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Der Weg vom Kawaij-inja zum Shimogamo-jinja durch den Tadasu-no-Mori-Wald.
Der Mitarashi-gawa hat hier im Mitarashi-no-ike seinen Ursprung und fließt in den Kamo-gawa bei 35° 1'53.33"N 135°46'15.12"E. Das Wasser ist sehr kalt und bietet im Hochsommer eine willkommen Abwechslung.
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Der Fushimi-Schrein ist der Hauptschrein aller Inari-Schreine in Japan. In Japan gibt es davon ca. 30.000.
Erkennungsmerkmal der Inari-Schreine ist die Bewachung durch 2 Füchse. Hier hat der linke Fuchs einen Schlüssel zu einem Reislager im Maul, der andere einen Edelstein.
Ca. 1000 Tore sollen den Weg durch den Schrei schmücken. Der Erhalt dieser Tore wird aus Spenden finanziert.
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